Virales Marketing ist ein strategisches Kommunikationsmittel, das die soziale Vernetzung innerhalb der breiten Öffentlichkeit voraussetzt und davon ausgeht, dass Menschen interessante Entdeckungen oder Eindrücke aus eigenen Stücken mit ihrer Umgebung teilen möchten. Auf diese Weise können Werbebotschaften für einen Bruchteil üblicher Kosten massiv gestreut werden. Sportvereine oder Verbände haben diesen Trend bislang aber verschlafen.

Ein wirksam gestaltetes Corporate Design kommt ohne eine gefühlvoll abgestimmte Farbwelt nicht aus. Die Reds, die Blues, der Ruhrpott in Schwarz-Gelb oder in Königsblau, München in Rot oder in Blau-Weiß. Farbe ist ein unverzichtbarer Primärreiz der Vereinsidentität. Doch spielen hierbei nicht nur die wesentlichen Hausfarben eine Rolle, sondern auch definierte Farbklimata, die jene Farbwelt im Vereinsalltag auf diversen Instrumenten allzwecktauglich einsetzen und transportieren lassen.
Möchtet Ihr einen Grafiker bzw. eine Agentur mit der Um- oder Neugestaltung Eures Vereinslogos beauftragen, werden alle Beteiligten für Inspiration dankbar sein. Als Verein sollten Ihr Euch bedacht in der Szene umsehen und sich klar darüber werden, welche Gestaltungsregeln eine Identifikation mit Eurer Sportart unterstützen und welche Elemente oder Symbole wiederum einen einzigartigen Wiedererkennungswert schaffen können. Motive, die Euren Vorstellungen nahekommen, werden auch die Kreativen unterstützen können. Das Portal “sportslogos.net” von Chris Creamer bietet seit 1997 eine ständig aktualisierte Datenbank an unzähligen Motiven insbesondere aus dem nordamerikanischen Profi- bzw. Universitätssport.

Im zweiten Teil der Themen-Serie zur empirischen Sozialwissenschaft im Sport werden wir etwas konkreter. Wir beleuchten wesentliche Begriffe der Methodik und ergründen aus welchen theoretischen Bausteinen ein Messinstrument bestehen muss sowie auf welche Stolpersteine geachtet werden sollte. Außerdem werfen wir einen Blick auf eine korrekte Hypothesenbildung.

Im ersten Teil der neuen Themen-Serie möchte ich eine theoretische Einführung in das Arbeitsfeld der empirischen Sozialforschung im Sport bieten. Diese kann insbesondere für Verbände aber ebenso auch für Vereine oder Veranstalter ein spannendes Instrument zur Deutung von Häufigkeiten sowie Trends ihrer Mitglieder-, Anhänger- und Teilnehmerentwicklung bieten. Keine Angst, tut nicht weh.






