Es ist ein seltsames Kreuz. Obwohl Sportvereine größtenteils aus jungen Menschen bestehen und von Natur aus überwiegend homogene Interessensgemeinschaften bilden, tut sich das hauseigene Fachpersonal mit den Begriffen “Marketing” oder “Kommunikation” häufig schwer, geht ihnen des Öfteren sogar gezielt aus dem Weg. Doch warum eigentlich? Und wie lässt sich das ändern?
Corporate Blogs sind ein mittlerweile sehr beliebtes und besonders effektives Mittel für Unternehmen mit Ihren Zielgruppen auf einer persönlichen Ebene zu kommunizieren. Sportvereine können ein ebensolches Instrument nicht nur dafür nutzen, der Öffentlichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Ein Weblog kann helfen, Abteilungen zusammenwachsen zu lassen und Mitglieder für mehr Einsatz zu begeistern. Auch weitere Bezugsgruppen wie Sponsoren oder Partner werden so subtilere Eindrücke von der professionellen und engagierten Arbeit Ihres Vereines sammeln dürfen.
Altmeister Shaquille O’Neal ist mit seinen 216 cm (Schuhgröße 51) und satten 150 kg nicht nur ein Schwergewicht unter den Lowposts. Der legendäre NBA-Star bringt sich auch bei Twitter in Position wie kein anderer. Die folgenden Tweets sind der Grund, weshalb knapp 3,5 Millionen Follower Shaq die Treue halten. Kein anderer Sportler konnte mit seinem Gezwitscher bislang mehr Anhänger anziehen.
2012 möchte Real Madrid über facebook satte 20 Millionen Fans bedienen. Die neue Seite überzeugt nun endlich mit innovativen Elementen und bricht Rekorde im Bereich der Interaktion. W&V unterhielt sich mit Oscar Ugaz, dem Digital-Chef der Königlichen.
Eine eigene Website ins Leben zu rufen ist dank freien CMS-Lösungen wie WordPress mittlerweile kein allzu komplexes Unterfangen mehr. Blaq.de nimmt den Nutzer bei der Installation via YouTube an die Hand und zeigt ihm die ersten Schritte zum eigenen Blog, mit etwas Geschick und ästhetischem Empfinden sogar zu einer professionellen Vereinshomepage.
Facebook ist in der berüchtigten Mitte der Gesellschaft angekommen und fester Bestandteil jeder soliden Unternehmenskommunikation. Häuptling Mark Zuckerberg plant nun sogar scheinbar die systematische Einverleibung des welkenden E-Mail-Verkehrs und damit den Angriff auf Google. Auch Sportvereine, Events, Verbände sowie Profisportler kommen langfristig am nun über 500 Mio. Nutzer fassenden Social-Media-Koloss nicht mehr vorbei. Mit einem stumpfen Pflichtprofil und zwei gekreuzten Fingern kommt man aber nicht mehr allzu weit. Für diesen Bedarf habe ich eine Auflistung von 13 goldenen Regeln aufgesetzt, die für eine gesunde Community hilfreich sein können.
In der Serie “Musterschüler” stelle ich Vereine vor, die im Bereich Corporate Identity oder soziale Medien für Inspiration sorgen können. Zum Auftakt machen wir uns das Leben besonders leicht. Obwohl Manchester City aufgrund diverser zweifelhafter Investitionen (500 Mio. Euro in vier Jahren und kein Titel) und seiner Will-ich-kauf-ich-Attitüde bei vielen Fans nur beschränkte Beliebtheit genießt, so beeindruckt der Verein auf dem Gebiet der Social Media in ganz besonderem Maße.
Die National Basketball Association gilt als Musterschüler in Sachen Social Media und klotzt schwer. Fast 6 Mio. facebook-Fans, über 2 Mio. Twitter-Follower und eine knappe halbe Milliarde YouTube-Aufrufe. Doch nicht nur die Masse macht’s. Mashable.com nach gibt es fünf gute Gründe, weshalb die NBA die Konkurrenten NFL, MLB oder NHL immer noch ausdribbelt.
Im zweiten Teil der Themen-Serie zur empirischen Sozialwissenschaft im Sport werden wir etwas konkreter. Wir beleuchten wesentliche Begriffe der Methodik und ergründen aus welchen theoretischen Bausteinen ein Messinstrument bestehen muss sowie auf welche Stolpersteine geachtet werden sollte. Außerdem werfen wir einen Blick auf eine korrekte Hypothesenbildung.
Gerademal vier Jahre gibt es die weltweit beliebteste Microblogging-Plattform Twitter. Dennoch gibt es bereits zahlreiche spannende Geschichten und Entwicklungen, die das Zwitschernetzwerk auch im Sport zu verantworten hat. Trash-Talk, peinliche Zensur und unkontrolliertes Geplapper – Der Server RealClearSports.com fasste 10 wegweisende Stories zusammen.
Konterpass ist ein Newsblog zum Thema Corporate Identity und soziale Medien im Sport für interessierte Vereine, Verbände, Veranstalter sowie auch Einzelsportler.
Jan Kratochvil absolvierte ein Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. 2009 gründete er zusammen mit zwei Kollegen die Agentur Spreefabrik, die insbesondere auf dem Gebiet der Sportkommunikation erfolgreich unterwegs ist.