Es ist ein seltsames Kreuz. Obwohl Sportvereine größtenteils aus jungen Menschen bestehen und von Natur aus überwiegend homogene Interessensgemeinschaften bilden, tut sich das hauseigene Fachpersonal mit den Begriffen “Marketing” oder “Kommunikation” häufig schwer, geht ihnen des Öfteren sogar gezielt aus dem Weg. Doch warum eigentlich? Und wie lässt sich das ändern?
Facebook ermöglicht es mit einzelnen oder mehrstufigen Kampagnen für wenig Geld spezielle Bezugsgruppen anzusprechen. Werbung mit hoher Reichweite und geringen Streuverlusten, die auch Sportvereinen und Verbänden einiges bringen kann, aber nur, wenn man es richtig macht. Doch wieso, weshalb, warum und wie?
Obwohl die Geschichte eigentlich ein alter Hut ist, erhalte ich nahezu täglich Einladungen von Shops, Vereinen oder Veranstaltern, die unbedingt mit mir “befreundet” sein wollen. Ungeachtet der Tatsache, dass ich Bekanntschaften mit lebendigen Geschöpfen vorziehe, haben die Urheber jener Botschaften vermutlich immer noch nicht verstanden, weshalb ihr Projekt bei Facebook eine Seite und kein Profil benötigt. Hier also die unverblümte Wahrheit.
Ein wirksam gestaltetes Corporate Design kommt ohne eine gefühlvoll abgestimmte Farbwelt nicht aus. Die Reds, die Blues, der Ruhrpott in Schwarz-Gelb oder in Königsblau, München in Rot oder in Blau-Weiß. Farbe ist ein unverzichtbarer Primärreiz der Vereinsidentität. Doch spielen hierbei nicht nur die wesentlichen Hausfarben eine Rolle, sondern auch definierte Farbklimata, die jene Farbwelt im Vereinsalltag auf diversen Instrumenten allzwecktauglich einsetzen und transportieren lassen.
Eine eigene Website ins Leben zu rufen ist dank freien CMS-Lösungen wie WordPress mittlerweile kein allzu komplexes Unterfangen mehr. Blaq.de nimmt den Nutzer bei der Installation via YouTube an die Hand und zeigt ihm die ersten Schritte zum eigenen Blog, mit etwas Geschick und ästhetischem Empfinden sogar zu einer professionellen Vereinshomepage.
Facebook ist in der berüchtigten Mitte der Gesellschaft angekommen und fester Bestandteil jeder soliden Unternehmenskommunikation. Häuptling Mark Zuckerberg plant nun sogar scheinbar die systematische Einverleibung des welkenden E-Mail-Verkehrs und damit den Angriff auf Google. Auch Sportvereine, Events, Verbände sowie Profisportler kommen langfristig am nun über 500 Mio. Nutzer fassenden Social-Media-Koloss nicht mehr vorbei. Mit einem stumpfen Pflichtprofil und zwei gekreuzten Fingern kommt man aber nicht mehr allzu weit. Für diesen Bedarf habe ich eine Auflistung von 13 goldenen Regeln aufgesetzt, die für eine gesunde Community hilfreich sein können.
Ein geschickt gestrickter Vereinsblog kann ein wichtiges und vor allem effektives Instrument insbesondere innerhalb eines größeren, mehrere Disziplinen übergreifenden Vereins darstellen. Es fördert auf einer persönlichen Ebene den internen Austausch und bietet kostbare Einblicke in die alltäglichen Herausforderungen und Erfolge sämtlicher beteiligter Abteilungen. Aber auch Veranstaltungen oder besondere Projekte erfahren auf diese Weise eine sinnvoll umgesetzte Kommunikation. Ich habe fünf besonders taugliche WordPress-Templates aufgelistet, die auch Eurem Sportverein, Event oder Turnier den Weg zum eigenen Blog erleichtern können.
Der sechste Teil unserer Themen-Serie zu empirischer Sozialforschung im Sport wendet sich der vermutlich bekanntesten Datenerhebungsmethode zu. Wir fragen uns, was eine tatsächlich hochwertige Befragung ausmacht, wie Fragebögen gestaltet werden oder welche Rolle Skalierungen spielen.
Corporate Architecture bringt auch Sportvereine in Form. Als kraftvoller Ausdruck gestaltender Vereinskultur können Sportstätten sowie weitere Einrichtungen eine wesentliche Rolle in der Abstimmung einer wirkungsvollen Vereinsidentität übernehmen. Der Server ArchDaily bietet eine umfangreiche Datenbank spannender Architekturprojekte – auch aus dem Sportbetrieb.
Der dritte Teil meiner Themen-Serie zur empirischen Sozialforschung im Sport setzt sich mit der Aufgabe der Fallauswahl auseinander. Wie können repräsentative Stichproben gezogen werden, wann wird eine Grundgesamtheit unter- und wann überrepräsentiert oder unter welchen Umständen sind bewusste Auswahlen Zufallsauswahlen vorzuziehen? Ohne eine bedachte Fallauswahl wird keine Studie ein sinnvolles Ergebnis liefern können.
Konterpass ist ein Newsblog zum Thema Corporate Identity und soziale Medien im Sport für interessierte Vereine, Verbände, Veranstalter sowie auch Einzelsportler.
Jan Kratochvil absolvierte ein Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. 2009 gründete er zusammen mit zwei Kollegen die Agentur Spreefabrik, die insbesondere auf dem Gebiet der Sportkommunikation erfolgreich unterwegs ist.